Dank- Dr. Eduard Strauss

Dr. Eduard Strauss – Wien Wien, am 10. 7. 2004

Sehr geehrter Herr Konzertmeister Braun!
Nun ist die höchst bemerkenswerte Aufführungsserie des „Simplicius“, der 11. Oper(ette) meines Urgroßonkels Johann Strauss Sohn, im Landestheater Coburg ja leider fast schon wieder vorbei und so muss ich mich beeilen, Ihnen auch auf diesem Weg meinen innigen Dank für Ihre herausragende Leistung für die verantwortungsvolle Verbreitung der Musik meiner Familie zu sagen.

Aufgrund Ihrer jahrelangen eingehenden gediegenen Vorarbeit haben Sie gemeinsam mit dem höchst motivierten, engagiert und mitreißend spielenden Ensemble nicht nur die Intentionen dieser Oper(ette) für das Publikum klar verständlich und leicht fassbar herausgearbeitet, sondern durch die Art der Präsentation auch neue gangbare Wege für eine ernsthafte Strauss-Rezeption in unserer Zeit gewiesen!

In dieser Weise könnte und sollte man sich – in Zeiten knapper Budgetmittel – in einfacher aber durchaus einprägsamer Form auch an die übrigen, selten gespielten Bühnenwerke von Johann Strauss Sohn heranwagen! So kommt das wohl Wichtigste, nämlich die herrliche Musik besonders gut zur Geltung!

Es freut mich auch sehr, dass gerade diese Produktion die erste im Rahmen des von mir initiierten „Europäischen Johann Strauss Bühnenwerke Festivals (EJSF)“ ist! Es war ein fulminanter Start, der auch Maßstäbe gesetzt und zukunftsweisende Anregungen gebracht hat.

In dieser Art sollte es wirklich gelingen, das Ziel des EJSF zu verwirklichen und in einem absehbaren Zeitraum alle 17 Bühnenwerke meines Urgroßonkels Johann Strauss Sohn dem Publikum ansprechend zu präsentieren!
In diesem Sinn nochmals herzlichen Dank Ihnen und allen, die an dem beachtlichen und wegweisenden Erfolg des „Simplicius“ in Coburg beteiligt waren

Ihr Eduard Strauss

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